puq - pop up quartier osnabrueck

Vor der puq-Fläche in der Möserstraße stehen Kelly Wasajja (links), Gründerin des Xtract Studios, Julia Tepker (Mitte), Citymanagerin der Marketing Osnabrück GmbH, sowie Ilona Block (rechts), Inhaberin von Eva Green Stoffe. Beide Unternehmerinnen haben ihre Konzepte zunächst im Rahmen des pop up quartiers erprobt und führen ihre Geschäftstätigkeit nun dauerhaft fort. © Marketing Osnabrück GmbH

pop up quartier Osnabrück: Aus temporär wird dauerhaft

„Inspiriert von der Marketing Osnabrück GmbH und von uns redaktionell aufbereitet.“

Was als Idee gegen Leerstand begann, wird jetzt zum echten Erfolgsmodell: Das pop up quartier Osnabrück schafft langfristige Perspektiven für Unternehmen in der Innenstadt.

Zwei Konzepte haben den Schritt von der temporären Zwischennutzung in feste Mietverhältnisse geschafft – ein starkes Signal für die Stadtentwicklung.


Vom Testlauf zur dauerhaften Heimat

Seit 2022 belebt das Projekt „puq – pop up quartier“ der Marketing Osnabrück GmbH gezielt leerstehende Flächen in zentraler Lage.

Die Idee dahinter ist klar:
Neue Geschäftsideen sollen sich unter echten Marktbedingungen ausprobieren können. Ohne großes Risiko. Mit echter Sichtbarkeit.

Konzepte testen ihr Angebot, bauen eine Community auf und entwickeln Schritt für Schritt eine stabile Basis. Genau dieser strategische Ansatz zahlt sich jetzt aus.


Xtract Studio: Von der Theaterpassage in größere Räume

Das Xtract Studio by Kelly Wasajja startete in der Theaterpassage.
Mit einem urbanen Mix aus:

  • Hip-Hop
  • Heels
  • Pilates

Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen – und traf schnell den Nerv der Zeit.

Eine feste Community entstand. Die Kurse wurden gut angenommen.

Jetzt folgt der nächste Schritt:
Das Studio zieht an die Pagenstecherstraße 65a und erweitert dort sein Angebot.

Kelly Wasajja sagt dazu:

„Die Zeit im pop up quartier war für mich eine echte Chance. Ich konnte mein Konzept testen, weiterentwickeln und mir eine Stammkundschaft aufbauen. Dass ich jetzt dauerhaft bleibe, ist für mich ein starkes Signal.“

Ein Paradebeispiel dafür, wie aus einer Idee ein fester Standort wird.


Eva Green Stoffe: Fachgeschäft bleibt der Innenstadt treu

Auch Eva Green Stoffe bleibt dauerhaft in der Innenstadt.

Das Fachgeschäft für hochwertige Stoffe und Nähzubehör startete zunächst als Zwischennutzung in der Möserstraße 2–3. Neben dem Verkauf bietet Inhaberin Ilona Block auch Nähkurse an.

Sie erklärt:

„Die Begleitung im Rahmen des pop up quartiers hat uns Sicherheit gegeben. Der direkte Kontakt zu Vermietenden und die Unterstützung im Prozess haben den Schritt in eine feste Anmietung deutlich erleichtert.“

Hier zeigt sich: Das pop up quartier Osnabrück bietet nicht nur Fläche – sondern echte Unterstützung.


Ein starkes Instrument für die Innenstadtentwicklung

Für die Marketing Osnabrück GmbH ist dieser Übergang von temporär zu dauerhaft ein wichtiges Signal.

Citymanagerin Julia Tepker bringt es auf den Punkt:

„Das pop up quartier ist bewusst als Instrument angelegt, das unternehmerischen Mut fördert und Perspektiven schafft. Wenn aus einer Zwischennutzung ein langfristiger Standort wird, zeigt das, dass unsere Innenstadt Raum für neue Ideen bietet. Solche Entwicklungen stärken die Vielfalt, erhöhen die Aufenthaltsqualität und tragen dazu bei, das Stadtzentrum nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Das Projekt wirkt also gleich mehrfach:

  • Es reduziert Leerstand.
  • Es fördert unternehmerischen Mut.
  • Es stärkt die Vielfalt in der Innenstadt.
  • Es erhöht die Aufenthaltsqualität.

Kurz gesagt: Das pop up quartier Osnabrück ist ein aktiver Baustein für eine lebendige Innenstadt, in der Handel, Gastronomie, Kreativwirtschaft und Begegnung zusammenkommen.


Jetzt selbst Teil des pop up quartiers werden

Du hast eine Geschäftsidee und möchtest sie unter realen Bedingungen testen?
Weitere Informationen zum Projekt sowie zu Bewerbungsmöglichkeiten findest du unter:

www.popupquartier.de