Schwerer Sturz: Polizei rät Pedelec-Fahrern dringend zum Tragen von Helmen
Am Dienstagabend (24. Juni 2026) kam es auf dem Fürstenauer Weg zu einem schweren Unfall: Ein 64-jähriger Mann stürzte mit seinem Pedelec, als er von einem Bordstein herabfahren wollte. Der Vorfall ereignete sich ohne das Zutun Dritter. Leider zog sich der Fahrer dabei schwere Kopfverletzungen zu, da er keinen Helm trug. Der Rettungsdienst brachte den Verunglückten umgehend ins Marienhospital.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie wichtig das freiwillige Tragen eines Helms beim Fahrrad- und Pedelec-Fahren ist. Auch wenn in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrende besteht, können Helme nachweislich schwere Kopfverletzungen verhindern und sogar Leben retten.
Statistiken zeigen, dass die Bedeutung des Radverkehrs im Straßenverkehr stetig wächst: Im Jahr 2025 waren im Bereich zwischen Osnabrück und den Ostfriesischen Inseln insgesamt 2.002 Fahrradfahrer sowie 1.265 Pedelec-Nutzerinnen und -Nutzer an Verkehrsunfällen beteiligt. Positiv zu vermerken ist, dass die Zahl der tödlich Verunglückten im letzten Jahr deutlich gesunken ist: Bei Radfahrern um rund 55 Prozent, bei Pedelec-Fahrern um 50 Prozent. Sorgen bereitet hingegen die steigende Unfallbilanz bei E-Scootern, deren Unfälle 2025 um 45 Prozent zugenommen haben.
Die Polizei appelliert daher eindringlich an alle Zweiradfahrenden, beim Fahren einen Helm zu tragen, um das Verletzungsrisiko im Falle eines Sturzes bestmöglich zu minimieren.
Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Jannis Gervelmeyer
Telefon: 0541/327-2071
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