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Schlachtabfälle auf A33: Lkw-Unfall sorgt für stundenlange Vollsperrung

Am Samstagnachmittag, den 16. August 2026, kam es auf der A33 zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall: Ein mit Schlachtabfällen beladener Lkw verlor auf Höhe der Anschlussstellen Borgloh/Kloster Oesede und Harderberg Richtung Diepholz seine Ladung. Die Fleischreste verteilten sich auf einer Strecke von etwa 100 Metern auf der Fahrbahn und führten zu einer massiven Verunreinigung.

Wie die Polizei berichtet, musste der 32-jährige Fahrer gegen 12:55 Uhr abrupt bremsen. Durch die schlagartige Bewegung schwappte ein Teil der in Mulden geladenen Abfälle nach vorne aus dem Anhänger. Nachfolgende Fahrzeuge fuhren durch die schlammigen Rückstände und verteilten diese ungewollt weiter über die Hauptfahrbahn der A33.

Ersten Ermittlungen zufolge waren die Behälter vor Fahrtantritt offenbar nur zur Hälfte gefüllt. Die hohen Temperaturen und schwüle Luft hatten zudem für einen Gärprozess gesorgt, wodurch sich das Volumen der Schlachtabfälle weiter vergrößerte und schließlich aus den Mulden drückte.

Um die Straße zu säubern und die Ladung umzulagern, musste die Autobahn im betroffenen Abschnitt bis etwa 22:30 Uhr komplett gesperrt werden. Der Vorfall verursachte nicht nur erhebliche Verkehrsbehinderungen, sondern auch eine aufwendige Reinigung der Fahrbahn.

Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Stefan Alberti
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Quelle: Originalartikel auf presseportal.de