Polizei Osnabrück zieht Bilanz: Ermittlungen nach Landfriedensbruch bei europaweitem Autotreffen
Osnabrück, 28. August 2026 – Die Polizeiinspektion Osnabrück berichtet von Fortschritten in ihren Ermittlungen rund um ein europaweites Autotreffen, das am 13. Dezember 2025 in Melle für erhebliche Unruhe sorgte. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein Vorfall, bei dem Eier auf einen Streifenwagen geworfen wurden. Mitte August hatte die Ermittlungsgruppe (EG), die zu Beginn des Jahres ins Leben gerufen wurde, eine Wohnung in Bonn durchsucht. Ziel war es, weitere Hinweise im laufenden Verfahren wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch und Angriffe auf Einsatzkräfte zu sammeln.
Umfangreiche Ermittlungsarbeit und Durchsuchungen
Die EG blickt auf mehrere Monate intensiver Ermittlungsarbeit zurück. In dieser Zeit wurden 26 Strafverfahren eingeleitet, über 100 Videoaufnahmen ausgewertet und insgesamt zwölf Tatverdächtige ermittelt. Besonders im Fokus stehen sieben Personen, denen die Teilnahme an einem Landfriedensbruch vorgeworfen wird. Durchsuchungen fanden an acht Objekten bei sechs verschiedenen Personen statt, wobei die Beamten auch unterschiedliche pyrotechnische Gegenstände sicherstellten.
Präventionsmaßnahmen und weitere Erfolge
Neben der strafrechtlichen Verfolgung setzte die EG auch auf Prävention: So konnten durch die gewonnenen Erkenntnisse mehrere unangemeldete Autotreffen frühzeitig erkannt und verhindert werden. Ein geplantes sogenanntes „Takeover-Treffen“ wurde im Rahmen einer Sonderoperation sogar gänzlich unterbunden. Darüber hinaus wurde von der Polizei ein Instagram-Account eines Tatverdächtigen durch die Plattform abgeschaltet, um weiterer Koordination entgegenzuwirken.
„Unsere Ermittler behalten die Szene weiterhin fest im Blick und werden weiterhin konsequent gegen strafbare Handlungen und Störungen vorgehen“, betont Jannis Gervelmeyer, Sprecher der Polizeiinspektion Osnabrück.
Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Jannis Gervelmeyer
Telefon: 0541/327-2071
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