Bremer Brücke: Geschäftsführer Jan Jansen gibt Amt auf
Inspiriert von der Bremer Brücke Stadion GmbH & Co. KG und von uns redaktionell aufbereitet.
Bei der Bremer Brücke in Osnabrück steht eine personelle Veränderung an: Jan Jansen gibt seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Stadiongesellschaft auf. Damit verliert das große Sanierungsprojekt einen wichtigen Verantwortlichen. Die Stadt Osnabrück bedauert seine Entscheidung und würdigt sein Engagement.
Bremer Brücke: Wechsel an der Spitze der Stadiongesellschaft
Die Bremer Brücke ist weit mehr als nur ein Fußballstadion. Sie ist die sportliche Heimat des VfL Osnabrück und spielt eine wichtige Rolle für die Stadt.
Eigentümerin des Stadions ist die Bremer Brücke Stadion GmbH & Co. KG, eine städtische Tochtergesellschaft.
Im vergangenen Jahr beschloss der Rat der Stadt Osnabrück, das Stadion für rund 67 Millionen Euro zu sanieren. Ein umfangreiches Vorhaben, bei dem zahlreiche Beteiligte eng zusammenarbeiten müssen.
Seit Anfang 2025 übernahm Jan Jansen die nebenamtliche Geschäftsführung der Stadiongesellschaft im Auftrag der Stadt Osnabrück.
Nun hat er die Gesellschafterin und den städtischen Beirat darüber informiert, dass er seine Tätigkeit niederlegen wird.
Jan Jansen bedankt sich für die Zusammenarbeit
In seiner Erklärung betont Jan Jansen, wie wichtig Vertrauen und Teamarbeit bei einem solchen Großprojekt sind.
„Bei einer verantwortungsvollen Aufgabe wie der Sanierung des Herzensprojektes „Bremer Brücke“ ist eine belastbare und vertrauensvolle Zusammenarbeit besonders wichtig. Dies war bei der Stadtspitze und der kommunalen Politik immer vorhanden. Ich danke für die immer sehr wertschätzende Unterstützung. Ebenso geht mein großer Dank an das städtische Projektteam, aber auch an Architekten und Generalplaner, Fachplaner, Projektsteuerer und die städtischen Behörden, die immer zielorientiert und mit großem Teamspirit gearbeitet haben.“
— Jan Jansen
Mit diesen Worten würdigt Jansen die Zusammenarbeit mit der Stadtspitze, der kommunalen Politik und allen Beteiligten der Stadionplanung.
Einen konkreten Grund für seinen Rückzug nennt die vorliegende Mitteilung nicht.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bedauert den Rückzug
Auch Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter äußert sich zur Entscheidung. Sie hebt besonders Jansens Einsatz für die Stadionsanierung hervor.
„Ich bedaure die Entscheidung von Jan Jansen sehr. Er hat neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit fast zwei Jahre lang mit großem Engagement die Sanierung des Stadions an der Bremer Brücke als Gemeinschaftsprojekt der Stadt und des VfL mit Wucht und Expertise vorangetrieben. Wir haben viel erreicht und hierauf kann im weiteren Verlauf des Projektes aufgesetzt werden. Dafür bin ich Jan Jansen sehr dankbar.“
— Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück
Zugleich macht Pötter deutlich, dass Jansen der Stadt in einer anderen Funktion erhalten bleibt:
„Ich freue mich, dass Jan Jansen als hauptamtlicher Geschäftsführer der Marketing Osnabrück GmbH weiterhin für die Stadt Osnabrück tätig ist.“
Damit endet seine Tätigkeit bei der Stadiongesellschaft, nicht aber sein berufliches Engagement für Osnabrück.
Wie geht es mit der Sanierung der Bremer Brücke weiter?
Die geplante Modernisierung des Stadions bleibt ein bedeutendes Gemeinschaftsprojekt der Stadt Osnabrück und des VfL.
Auch der Beirat der Stadiongesellschaft reagiert auf Jansens Entscheidung.
Günter Sandfort, Beiratsvorsitzender der Bremer Brücke Stadion GmbH & Co. KG, erklärt:
„Der Beirat bedankt sich ebenfalls herzlich und hat großen Respekt vor der Entscheidung von Jan Jansen. Unser Wunsch ist, dass diese Arbeit von einer noch zu bestimmenden Nachfolge alsbald im beiderseitigen Sinne für die Stadt und den VfL als wichtigem Imageträger fortgeführt wird.“
Nachfolge noch nicht bestimmt
Aus der Erklärung des Beirats ergeben sich drei wichtige Punkte:
- Die Nachfolge ist offen: Ein neuer Geschäftsführer wurde noch nicht benannt.
- Eine zeitnahe Fortführung ist gewünscht: Der Beirat möchte die bisherige Arbeit möglichst bald weiterführen lassen.
- Stadt und VfL bleiben im Mittelpunkt: Die Sanierung soll weiterhin im gemeinsamen Interesse beider Seiten vorangetrieben werden.
Wann die Nachfolge feststeht, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor.
Fazit: Bremer Brücke steht vor personellem Neustart
Mit dem angekündigten Rückzug von Jan Jansen steht die Stadiongesellschaft der Bremer Brücke vor einem Wechsel in der Geschäftsführung.
Seine bisherige Arbeit wird sowohl von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter als auch vom Beirat ausdrücklich gewürdigt. Gleichzeitig besteht der Wunsch, das rund 67 Millionen Euro umfassende Sanierungsprojekt zügig weiterzuführen.
Für den VfL Osnabrück und die Stadt bleibt die Zukunft der Bremer Brücke ein wichtiges Thema. Nun kommt es darauf an, eine passende Nachfolge für die Geschäftsführung zu finden.
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