Symbolbild zur Veranstaltung Michaela Melián: Osnabrücker Gesänge – Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus

KI-generiertes Symbolbild. Abgebildete Personen sind fiktiv: Osnabrücker Anzeiger

Michaela Melián: Osnabrücker Gesänge – Rosi Ève Hélène

Bis zum 02. Mai 2027 ist Michaela Melián mit der Arbeit „Osnabrücker Gesänge – Rosi Ève Hélène“ im Felix-Nussbaum-Haus zu Gast. Die Künstlerin und Musikerin zeigt eine Installation aus Klangskulpturen und Projektionen, die Geschichten von Emigration, Flucht und Vertreibung mit biografischen Bezügen verknüpft. Die Präsentation ordnet sich in die Reihe Gegenwärtig Zeitgenössische Kunst begegnet Felix Nussbaum ein und verbindet künstlerische und gesellschaftliche Fragestellungen.

Für die Ausstellung hat Melián Texte der französischen Philosophin Hélène Cixous zum Ausgangspunkt genommen. Die familiären Verflechtungen nach Osnabrück – etwa die Herkunft von Cixous’ Mutter als Eva Klein und Hinweise auf die Familie Jonas am Nicolaiort – fließen in die mehrsprachige Komposition ein. Frauenstimmen in verschiedenen Sprachen überschreiten in der Arbeit nationale Grenzen und thematisieren Erinnerung, Sichtbarkeit und Machtverhältnisse.

Die Schau ist am 09.06.2026 von 11:00 bis 18:00 Uhr im MQ4 – Felix-Nussbaum-Haus, Lotter Straße 2, zu sehen. Veranstalter ist das MQ4 – Museumsquartier Osnabrück.

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