Polizei durchsucht Objekte wegen Landfriedensbruch bei europaweitem Autotreffen
Im Rahmen von Ermittlungen wegen Landfriedensbruch beim europaweiten Autotreffen im Dezember 2025 in Melle hat die Polizeiinspektion Osnabrück am 13. Juni 2025 gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft weitere Durchsuchungen durchgeführt. Ziel der aktuellen Maßnahmen war ein Objekt in Essen, nachdem bereits Ende März eine Wohnanschrift in Paderborn durchsucht worden war.
Die Ermittlungen richten sich gegen drei junge Beschuldigte zwischen 18 und 22 Jahren. Zwei von ihnen sollen am 13. Dezember 2025 maßgeblich an einem Landfriedensbruch beteiligt gewesen sein, als hunderte Fahrzeuge aufeinandertreffen und es beim Eintreffen der Polizei zu Angriffen mit Eiern und pyrotechnischen Gegenständen auf Einsatzkräfte kam. Dem dritten Verdächtigen wird vorgeworfen, im Vorfeld zu Straftaten über soziale Netzwerke angestiftet zu haben.
Im Zuge der aktuellen Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher, das zurzeit ausgewertet wird. Die speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Osnabrück leitet das Verfahren bereits seit Januar 2026. Schon im Februar fanden koordinierte Durchsuchungsaktionen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen statt, um Beweise zu sichern und die Verantwortlichen zu identifizieren.
Laut Behörden sind weitere Maßnahmen in Planung. Die Ermittlungen dauern an.
Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Jannis Gervelmeyer
Telefon: 0541/327-2071
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de [ pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de]
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