Osnabrück: Schwerpunktkontrolle deckt 350 Verstöße im Radverkehr auf
Am Dienstag führte die Polizeiinspektion Osnabrück im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „sicher.mobil.leben“ eine umfassende Schwerpunktkontrolle im Radverkehr durch. Im Fokus standen Fahrräder, Pedelecs, E-Scooter sowie motorisierte Verkehrsteilnehmer. Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 530 Personen und Fahrzeuge – mit erstaunlichem Ergebnis: Bei 350 Fällen wurden Verkehrsverstöße festgestellt. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von rund 66 Prozent.
Ziel der Aktion war es, insbesondere Radfahrerinnen und Radfahrer sowie E-Scooter-Nutzende für die verschiedenen Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Die Polizei nutzte die Kontrollen zudem für aufklärende und verkehrserzieherische Gespräche mit den Betroffenen. Die Mehrheit der Angehaltenen zeigte sich dabei verständnisvoll und einsichtig. Allerdings kam es auch zu einzelnen Vorfällen: Ein Radfahrer versuchte, vor der Kontrolle zu flüchten, wurde aber nach kurzer Verfolgung und Widerstand von den Beamten gestellt. Für zwölf weitere Personen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
Begleitend zum Kontrolltag boten zwei Kontaktbeamte im Rahmen des Präventionsprojekts „Sicherheit erfahren“ eine Fahrradtour für Seniorinnen und Senioren an. Hierbei wurde gezielt auf die Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet von Osnabrück hingewiesen und mehr Sicherheit im Alltag vermittelt.
Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Stefan Alberti
Telefon: 0541/327-2072
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de [ pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de]
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