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Verdacht auf illegalen Umgang mit Altfahrzeugen: Polizei durchsucht Schrottplatz in Osnabrück

Am Donnerstagmorgen, dem 23. Juli 2026, haben Polizei und Behörden einen Schrottplatz im Osnabrücker Stadtteil Hafen großflächig durchsucht. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren, das bereits seit Ende 2025 wegen des Verdachts auf illegalen Umgang mit Altfahrzeugen läuft.

Die Ermittlungen wurden nach einem Hinweis auf eine Gewässerverunreinigung der Nette aufgenommen. Schnell rückte dabei ein Grundstück am Kirksweg ins Zentrum der Untersuchungen. Bei der aktuellen Durchsuchung durch Umweltermittler wurden auf dem etwa 7.000 Quadratmeter großen Gelände mehr als 200 Gebrauchtfahrzeuge registriert. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass ein erheblicher Teil dieser Fahrzeuge als Altfahrzeuge einzustufen ist.

Für die Lagerung von Altfahrzeugen fordert das Bundes-Immissionsschutzgesetz eine spezielle Genehmigung. Diese fehlte nach bisherigem Kenntnisstand auf dem betreffenden Gelände. Insgesamt ermittelt die Polizei gegen vier Verdächtige im Alter zwischen 40 und 60 Jahren.

An dem Einsatz waren neben Kräften der Polizei auch Mitarbeitende der Unteren Abfallbehörde, des Ordnungsaußendienstes der Stadt Osnabrück sowie des Gewerbeaufsichtsamtes Osnabrück beteiligt. Im Rahmen der Durchsuchung wurden rund zwölf Fahrzeuge abgeschleppt, da diese ohne Zulassung im öffentlichen Raum abgestellt waren.

Die Ermittlungen in diesem Fall dauern weiter an.

Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Jannis Gervelmeyer
Telefon: 0541/327-2071
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de [pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de]
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Quelle: Originalartikel auf presseportal.de