Schusswaffen-Fund in Melle: So reagieren Sie richtig beim Entdecken einer Waffe
Am Montagmorgen, dem 18. Mai 2026, machte eine Bewohnerin in Melle bei Aufräumarbeiten auf dem Dachboden eine besorgniserregende Entdeckung: Sie fand eine scharfe Schusswaffe samt Munition, die offenbar von einem mittlerweile verstorbenen Angehörigen stammte. Die Frau handelte beispielhaft, indem sie sofort die Polizei verständigte. Die Einsatzkräfte aus dem Landkreis Osnabrück stellten die Waffe sowie die Munition sicher und verhinderten so mögliche Gefahren.
Was tun bei Waffenfund?
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass bei einem Fund von Waffen besondere Vorsicht geboten ist. Betroffene sollten Waffen
• nicht berühren,
• nicht transportieren oder eigenständig zur Polizeidienststelle bringen.
Auch alte oder scheinbar ungefährliche Waffen können weiterhin scharf und funktionstüchtig sein. Bereits der unerlaubte Besitz oder das Transportieren kann strafbar sein.
So handeln Sie richtig
• Lassen Sie die Waffe an Ort und Stelle.
• Halten Sie Unbefugte, insbesondere Kinder, vom Fundstück fern.
• Melden Sie den Fund umgehend unter der 110 oder wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle.
• Die Polizei sorgt für eine fachgerechte Sicherstellung und Kontrolle der Waffe.
Häufig stammen solche Funde aus Altbeständen verstorbener Angehöriger oder aus Nachlässen, in denen Waffen nach alten Rechtslagen noch legal waren. Nach der Sicherstellung informiert die zuständige Waffenbehörde über weitere Schritte. Für den Landkreis Osnabrück ist die Waffenbehörde unter +49 (0)541 501 1077 oder per Mail an waffenbehoerde@lkos.de erreichbar.
Wichtig: Keine Experimente mit Fundwaffen – Sicherheit geht immer vor!
Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Jannis Gervelmeyer
Telefon: 0541/327-2071
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-os.polizei-nds.de

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