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Falschfahrerin auf der A33 bei Osnabrück: 10 Kilometer Geisterfahrt endet mit Unfall

Am Montagabend, den 13. Juni 2025, sorgte eine Geisterfahrt auf der A33 zwischen Osnabrück und Belm für großen Schrecken im dichten Feierabendverkehr. Zahlreiche Autofahrer wählten gegen 17:30 Uhr den Notruf, nachdem eine 68-jährige Frau mit ihrem braunen Nissan rund zehn Kilometer lang entgegen der Fahrtrichtung unterwegs war und so mehrere gefährliche Situationen verursachte.

Die Polizei reagierte schnell und sperrte den Streckenabschnitt zwischen dem Südkreuz und der Anschlussstelle Osnabrück-Fledder. So gelang es, das Fahrzeug sicher zu stoppen und die Fahrerin kontrolliert von der Autobahn zu leiten. Trotz der riskanten Irrfahrt kam es zu keinem direkten Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw. Ein Autofahrer wurde jedoch bei einem Ausweichmanöver leicht verletzt, als er mit einer Schutzplanke kollidierte.

Nach Angaben der Polizei gab die 68-Jährige an, versehentlich an der Anschlussstelle Belm-Ost falsch aufgefahren zu sein. Sie erklärte, keine Möglichkeit zum Wenden oder Verlassen der Autobahn gesehen zu haben. Die Beamten stellten den Führerschein der Frau sicher und ordneten eine Blutprobe an, da Hinweise auf eine möglicherweise eingeschränkte Fahrtüchtigkeit vorlagen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest fiel negativ aus.

Die Ermittlungen zum genauen Hergang und möglichen weiteren Betroffenen dauern an. Zeugen, die Hinweise zum Fahrverhalten der Falschfahrerin geben oder selbst betroffen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei Osnabrück zu melden.

Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Michael Außendorf
Telefon: 0541/327-2072
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de [ pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de]
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Quelle: Originalartikel auf presseportal.de