Aufmerksame Bankmitarbeiter verhindern Betrug durch falschen Polizeibeamten in Osnabrück
Am 13. Juni 2025 kam es im Süden Osnabrücks zu einem dreisten Betrugsversuch: Ein unbekannter Täter gab sich am Telefon als Polizeibeamter aus und forderte eine Seniorin dazu auf, 50.000 Euro abzuheben. Unter einem erfundenen Vorwand sollte das Geld angeblich zur Bekämpfung von Kinderpornografie dienen und später auf Fingerabdrücke untersucht werden.
Die 83-jährige Frau aus Osnabrück geriet stark unter Druck, ließ sich jedoch von Bankmitarbeitenden im letzten Moment vor einem erheblichen Vermögensschaden bewahren. Die Angestellten der Sparkasse bemerkten Unstimmigkeiten bei dem geplanten Geldabheben, wurden misstrauisch und verständigten umgehend die Polizei. Der Betrug konnte verhindert werden, da die Täter ihr Telefonat daraufhin abbrachen und keine Geldübergabe mehr stattfand.
Die Polizei lobt das schnelle und umsichtige Handeln der Mitarbeitenden. Gleichzeitig wird betont, dass echte Polizisten niemals am Telefon Geldforderungen stellen oder Bürger auffordern, Bargeld zu übergeben. Dabei handelt es sich stets um einen Hinweis auf einen Betrugsversuch.
Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Jannis Gervelmeyer
Telefon: 0541/327-2071
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de [ pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de]
http://www.pi-os.polizei-nds.de [http://www.pi-os.polizei-nds.de]

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