Hunde-Angriff in Osnabrück: Zeugin bringt Halterin von vier nicht angeleinten Hunden zur Strecke
Am 11. Juni 2026 ereignete sich im Bereich der Martinsburg in Osnabrück ein schwerer Hunde-Angriff. Eine 58-jährige Frau war mit ihrem eigenen Hund spazieren, als ihr eine andere Frau mit vier unangeleinten Hunden begegnete. Ohne erkennbare Vorwarnung griffen die Tiere sowohl die Spaziergängerin als auch ihren Hund an. Beide Opfer erlitten Bissverletzungen.
Statt zu helfen, entfernte sich die Hundehalterin zügig vom Tatort und kümmerte sich nicht um die Verletzten. Nur durch das beherzte Eingreifen einer 31-jährigen Anwohnerin, die die Hilferufe aus ihrer Wohnung hörte, konnte schnell Hilfe organisiert werden. Die Zeugin alarmierte umgehend die Polizei und notierte sich das Aussehen der flüchtenden Halterin. Aufgrund ihrer präzisen Beschreibung gelang es den Ermittlern wenige Tage später, die bislang unbekannte Hundebesitzerin – eine 21-Jährige – ausfindig zu machen.
Die zuständige Polizeiinspektion betont, wie wichtig das Umsicht und Zivilcourage von Bürgerinnen und Bürgern bei der Aufklärung solcher Vorfälle sind. Gegen die Hundehalterin werden nun Ermittlungen eingeleitet.
Kontakt: Polizeiinspektion Osnabrück
Stefan Alberti
Telefon: 0541/327-2072
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